Blackout Airsoft – Valken Days 01.06. & 02.06.2019

A Players Review…

Vor dem Spiel

Ich war schon länger nicht mehr bei Blackout Airsoft gewesen und umso mehr freute ich mich auf die Ankündigung des „Valken Special Events“. Es wurde als Special Event angepriesen, da Valken mit einem Stand vor Ort sei, eine Verlosung stattfinden sollte, bei der man unter anderem eine Airsoft von Valken gewinnen konnte und das Außenfeld von Blackout offiziell eröffnet wurde. Bei dem Gewinnspiel für die Airsoft war ich als Deutscher Spieler, wegen dem F-Marking leider raus, aber so ist das eben.

Also nix wie los, einschreiben, Request Excemption ausdrucken und Airsoft für den Tag fit machen. Am 01.06.17 war es dann soweit. Nach einer nicht sehr langen Anfahrt kam ich pünktlich gegen 9:30 Uhr an und wurde auch schon freudig von der Blackout Crew begrüßt. Nachdem ich meine Sachen in der Staging Area verstaut hatte und mit der Airsoft beim Chronen war, hatte ich noch etwas Zeit zum Plaudern und herumlaufen. Spielbeginn war wie üblich gegen 11 Uhr angesetzt. Ich machte mich also auf den Weg, um mir den Stand von Valken einmal anzuschauen. Dieser war draußen im Bereich der BBQ Pit aufgebaut und hatte einiges an BB’s, Replicas (Langwaffen und Pistolen), sowie Zielvorrichtungen und Platecarriern dabei. Über die Qualität der Produkte kann ich nicht viel sagen, da ich da nicht der Experte bin. Mir wurde aber von Joshua, einem der Marshalls bei Blackout gesagt, dass sie diverse Airsofts von Valken im Verleih nutzen und damit sehr zufrieden sind.  Beim Standort des Pavillons war ich mir erst nicht sicher ob der so gut gewählt war, da er vom Eingang aus nicht zu sehen war. Die Sorge war aber unbegründet, da die Crew von Blackout erstens einen Wegweiser aufgestellt hatte und zweitens alle bei dem Wetter lieber draußen an der BBQ Pit Pause gemacht haben als drinnen.

 

Der Aufbau

Das Special Valken Event hatte viele Spieler angelockt und so war die Bude voll. Es wurden in der Staging Area extra Tische aufgebaut und einige Spieler wurden auch noch im Container am Außenfeld untergebracht. Ich hatte ein wenig bedenken, wie der Spieltag bei so vielen Spielern laufen würde, da man meiner Meinung nach am besten mit max. 10 gegen 10 im Dschungel spielen kann. Und es waren definitiv mehr Personen da. Aber bevor ich mir da mehr Gedanken zu machen konnte ging es auch schon zum Briefing.

Das Briefing

Das Briefing wurde wie gewohnt zügig und mit den nötigen Informationen abgearbeitet. Jetzt wurde auch klar, wie Blackout der hohen Zahl an Spieler gerecht  werden wollte. Die Teilnehmern wurden in vier Teams aufgeteilt, die abwechselnd draußen und drinnen spielen sollten. Das reduzierte die Anzahl an Spielern pro Feld natürlich und räumte meine Bedenken aus. Ich schloss mich einer Gruppe von vier Speedsoft Spielern an, mit denen ich bereits über Instagram Kontakt hatte und wir freuten uns, das man sich endlich einmal persönlich kennen lernen konnte. Zu uns gesellten sich noch drei andere Spieler, so dass wir auf eine Mannschaftsstärke von 8 Personen kamen. Die anderen Teams hatten ähnlich viele Spieler +/-1 Person.

Die Spiele

Wir haben zuerst auf dem Außenfeld gespielt, was ich natürlich wie viele der anderen spannender fande, da es ja nun endlich offiziell eröffnet war. Ich kannte das Spielfeld schon von früheren Besuchen, da Joshua so nett war mir immer mal wieder den Fortschritt der Bauarbeiten zu zeigen. Und es ist definitiv gut geworden. Es ist komplett anders als der Dschungel und bietet mit seinen Gräben, den Containern und dem Tunnelsystem eine andere eher apokalyptisch angehauchte Spielerfahrung.

Zuerst spielten wir „Bomb Defusion“. Dabei musste eine Bombe in Höhe der Flaggen, die in der Mitte des Spielfeldes standen, von der einen Mannschaft platziert und der Timer (3 Minuten) gestartet werden. Die andere Mannschaft konnte durch drehen von 3 Schlüsseln die Bombe wiederum deaktivieren und den Timer stoppen. Gewonnen hatte man, wenn man den Timer aktiviert und die drei Minuten abgelaufen waren.  Danach Seitenwechsel und das ganze wieder von vorne. Beim nächsten Spielmodus war dann Flagge hissen angesagt. In der Mitte des Feldes gab es zwei Flaggen. Eine mit und eine ohne Logo. Beide Flaggen hingen an einem Pol in der Mitte des Spielfeldes auf Halbmast und die Aufgabe war jeweils seine zugewiesene Flagge zu hissen. Die Spiele liefen ohne größere Probleme oder Anfeindungen ab und waren alle sehr fair. Nur einmal fragte der Marshall unser Team, wer aus einem Meter auf einen Gegenspieler geschossen hätte und die Bang Regel nicht befolgt hätte. Dieser meldete sich bereitwillig und entschuldigte sich auf der Stelle, was mir gezeigt hat, dass dies wohl eher keine Absicht war. Der Spieler des anderen Teams war damit auch sofort zufrieden und damit war das dann auch geklärt. Hier auch nochmal ein Lob an die Marschalls, dass auch konkret anzusprechen.

Nun ging es nach der Mittagspause und einem typisch niederländischem Burger in guter Pommesbuden Qualität, was keinesfalls abwertend gemeint ist, in den Dschungel. Auch hier hat man wieder einmal gesehen, dass sich die Crew von Blackout nicht auf dem bereits erreichtem ausruht, sondern immer weiter versucht, das Spielfeld zu verändern und zu optimieren. So ist der Bunker einem offenem, ich nenn es jetzt mal Gefechtsstand gewichen, was meiner Meinung nach wirklich eine bessere Lösung ist. Der Bunker war schon eine sehr gute und sichere Position aus der man bequem diese Seite des Spielfelds kontrollieren konnte ohne selbst getroffen zu werden. Die offene Lösung ist meiner Meinung nach definitiv fairer.

Beim ersten Spiel ging es darum so viele Bündel Geldscheine wie möglich zu finden, die auf dem Feld versteckt waren. Was ein wirklich interessantes Spiel ist, weil man manchmal wirklich blind ist, da man sich viel zu sehr darauf konzentriert den nächsten Gegner zu finden. So liegt das nächste Bündel schon mal direkt vor deiner Nase und du siehst es trotzdem nicht, weil du ja nach was anderem suchst. Dieses Spiel konnten wir mit 11 zu 3 Bündeln klar für uns entscheiden, was anscheinend zu etwas Unmut beim anderen Team führte. Ich habe die Unterhaltung in Niederländisch nicht komplett verfolgen können, aber es ging im Kern wohl darum, dass die SpeedQB Spieler aus unserer Mannschaft ja viel zu schnell nach vorne sind und die anderen ja gar nicht mehr weit aus ihrem Spawn kamen. Ob die Kritik nun berechtigt war oder nicht überlass ich jetzt mal jedem selbst. Danach gab es noch ein Nachtspiel, bei dem blau und rot leuchtende Signallichter gefunden und in den Spawn zurück gebracht werden mussten. Jedes Team musste drei Signallichter einsammeln.

Die letzte Runde wurde dann noch einmal Team Deathmatch gespielt. Da habe ich dann allerdings ausgesetzt, da ich durch eine Erkältung arg angeschlagen war und schon beim letzten Spiel gemerkt hatte, dass mir für vieles außer in der Gegend rumstehen oder in Deckung liegen die Puste fehlte.

Die Verlosung

Nachdem der Spieltag abgeschlossen war, ging es mit allen zusammen zur BBQ Pit um die Verlosung durchzuführen. Hierbei gab es drei Pakete zu gewinnen, mit Sachen die teilweise von Valken und teilweise von Blackout Airsoft gesponsert wurden. Unter anderem gabs es einen Helm, eine Waffentasche, Gas, BB’s und eine Blackout Mütze zu gewinnen. Bas, einer der Betreiber von Blackout Airsoft hat es sich nicht nehmen lassen, die Gewinner zu ziehen. Ich war leider nicht dabei, aber jeder Gewinner wurde frenetisch von den anderen Spielern gefeiert. Nach dem Wochende wird dann noch der Gewinner der Airsoft ermittelt. Dies wurde so gehandhabt, damit alle Spieler des gesamten Wochenendes an der Verlosung teilnehmen können. Danach verabschiedete ich mich bei allen bekannten Gesichtern und machte mich wieder auf den Heimweg.

 

 

Fazit

Meiner Meinung nach, war es ein rundum gelungener Tag mit interessanten Spielen und netten Mitspielern. Es gab keine größeren Probleme und ich persönlich hab keinen Highlander gesehen oder von einem gehört.

Ich finde das Special Event hat potential, aber ich persönlich hätte mir mehr Stände gewünscht. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Der Anfang ist gemacht und genug Platz für mehr Stände oder eine Ausweitung des Events ist auf jedenfall gegeben. Und wie ich ja bereits sagte: Die Crew von Blackout ruht sich nicht auf dem bereits erreichten aus. Wir dürfen daher gespannt sein, was uns in Zukunft erwartet.

 

->Danke an Christian Knück für den umfangreichen und schönen Bericht.

Leave a Reply

Your email address will not be published.

CAPTCHA *