Blackout Airsoft Experience Center (NL)

 

Backout Airsoft Experience Center (NL)

Die Niederlande/Holland werden immer mehr zur Ausweichzone für deutsche Spieler die entweder mehr Abwechslung suchen oder auf deutschen Spielfeldern nicht mehr zufrieden sind. Seit 2013 ist Airsoft dort legal und immer mehr Spielfelder öffnen für die holländische und auch deutsche Spielerschaft. Dabei findet man dort die CQB Spielfelder, die wir in Deutschland missen. Eins der neusten Felder ist Blackout und drei Monate nach der Eröffnung haben Jonas und Phil sich dort umgeschaut.

Wir haben einige Eindrücke in einem Video eingefangen und mit einem der Inhaber ein Interview geführt.
Interview mit Bas, CO von BlackoutAirsoft

Ich möchte euch außerdem meinen persönlichen Eindruck des Spielfeldes mitteilen. Ich (Jonas) besuche mittlerweile immer öfter holländische CQB Felder und möchte Blackout mit bekannten Feldern wie Unit 13 oder Airsoft Training Center vergleichen. Wer übrigens noch gar nicht wusste, das Holland für deutsche Spieler besuchbar ist und wissen möchte worauf man achten muss, kann sich in diesem Beitrag einen Überblick verschaffen. (Beitrag folgt)

Das “Blackout Airsoft Experience Center” fällt unter die Kategorie CQB Spielfeld und ist in Didam, kurz hinter der deutschen Grenze, zu finden. 

Die “Kneipe”

Im Gegensatz zu vielen deutschen Spielfelder, in denen man seine Gear irgendwo in einem Busch oder am Straßenrand anziehen muss, sind holländische Spielfelder verpflichtet den Spieler deutlich mehr Comfort zu bieten, so auch Blackout. Nach Betreten des Gebäude befindet man sich in einem großen Aufenthaltsbereich, der einem Restaurant oder einer Kneipe ähnelt. Neben diversen Sofas, Tischen und Stühlen können wir uns gemütlich an eine Bar setzen und einen Kaffee oder eine Cola genießen. In diesem Bereich finden wir außerdem eine Garderobe, Männchen und Weibchen WCs sowie Umkleide und Duschen, natürlich getrennt. Hier kann man sich in Ruhe nach oder vor dem Spiel einen Kaffee or else gönnen. Der Raum ist schön und gemütlich gestaltet und läd zum sitzen und quatschen ein. Übrigens ist hier “No Guns Zone”, weshalb wir direkt mit dem wichtigem Teil weiter machen.

Gear Up Zone

Angrenzend kommen wir in einen Bereich, in denen wir Waffen und Gear auspacken und anlegen können. Von diesem Raum, in dem sich auch die Ausgabe der Leihwaffen und Gear befindet, können wir die beiden Spielfeldbereiche und den Chronostand betreten. Außerdem befindet sich im hinteren Teil ein Briefingraum, der mich an ein Kino erinnert.

Die Spielfelder

Das Hauptfeld nennt sich “The Jungle” und der Name ist Programm. Wir finden dort einen liebevoll gestaltet CQB Bereich vor, der mit kleinen Deckungen und einigen Erdhügeln gestaltet ist. Während das private Spiel dort im vollen Gange war, führte uns der Inhaber Bas die Spceials vor. Durch ein Soundsystem und verschiedene Lichter an der Decke kann die Spielleitung Licht und Soundeffekte in das Spiel einbauen. Das gedämmte Licht, flackernde Scheinwerfer und ein tiefes Grollen sorgen bei dem laufendem Spiel für zusätzliches Adrenalin, sowas muss man auf jeden Fall mal erlebt haben. 
Das Spielfeld erstreckt sich jedoch nicht über die ganze Halle. Um das Feld herum gibt es einen grob 1,5m breiten Laufweg, der durch eine kleine Mauer vom Spielfeld getrennt ist. Somit kann man bei, defekter Waffe oder anderen Gründen, das Spielfeld verlassen, ohne durch das aktive Spielgeschehen laufen zu müssen. Dort finden sich auch rote Emergency Buzzer, sobald diese betätigt werden wird es hell und die Soundeffekte sind abgeschaltet. Somit weiß das komplette Spiel, dass ein Notfall herrscht und ein verletzter Spieler kann geborgen werden. Der Fall eines gebrochenen Beines in der vergangen Woche zeigt, das dieses Konzept absolut wichtig und gut durchdacht ist, erzählte uns Bas.

Das zweite Spielfeld ist die “CQB Area”, welche ich eher als Killhouse bezeichnen würde. Dieses kleinere Feld erstreckt sich über zwei Etagen und besteht aus vielen kleinen Räumen mit Türen und Fenstern. Auch hier sind die Räume durch Deko in Szene gesetzt und wir finden eine Folterkammer oder auch ein Drogenlabor. Auf diesem Feld lässt sich Hardcore CQB auf Distanzen unter 15m Spielen und gerade kleine Gruppen werden definitiv ihren Spaß finden, ganz privat. Außerdem bietet der Betreiber spielbare Szenarios an. Ein Teil der Orga inszeniert beispielsweise eine Geiselnahme und ihr könnt ein bisschen SEK spielen. Ganz im Rainbow Six Siege Style gibt es ein Briefing, ihr erstellt einen Plan und greift als Gruppe an. Die Ingame Orga, die eure Gegner Spielen werden dabei von einem Instruktor via Funk angewiesen wie sie sich verhalten sollten. Das ist etwas absolut neues in der Airsoftwelt und ich bin sehr gespannt so etwas einmal zu testen.

Outdoor Field

Hinter der Halle befindet sich noch ein großer, ungenutzter Teil, der ein großes Potential für einen drittes Spielfeld bietet. Laut Inhaber Bas ist die Bauphase aber noch in der Planung und viele Behördengänge stehen dafür noch an.

Shooting Ranch

Hinter dem Dschungel findet ihr außerdem eine Shooting Ranch. Dort kann man leider nur auf kurze 15m auf Pappkameraden schießen. Die zweite Kammer beinhaltet ein Schießkino, wie das ganze aussieht könnt ihr auf unserer Facebookseite finden.

Fazit

Das Spielfeld bietet ein riesen Potential für CQB Spaß. Meiner Meinung nach nutzt ihr es am besten, wenn ihr mit mindestens zehn Spielern einen privaten Spieltag bucht und für 27,50€ p.P. gegeneinander spielt. Falls NonAirsoft Freunde dabei sein wollen, kein Problem, Blackout bietet Leihwaffen und Leihausrüstung zum Aufpreis an. Wie die Qualität eines öffentlichen Spieltages ist, kann ich natürlich nicht sagen, jedoch ist eine Spielzahl größer 20 für den Dschungel für meinen Geschmack zu viel.

 

 

About HawkEye

Ich bin nun seit acht Jahren im Airsoft unterwegs. Die Anfänge bestanden aus viel Einlesen in die Materie und immer wieder zocken fahren. Da ich mich nie an ein Team binden konnte, hatte ich schnell umso mehr Beziehungen zu vielen Spielern und Teams geknüpft und war regelmäßig als Gastspieler hier und da unterwegs. Damals galt die Area E als Stammspielfeld und oft ging es auch in die gute alte Kent School. Die Entwicklungen der neuen Spielfelder, von the Hill bis Weeze, machte ich alle als aktiver Spieler mit. Heute bin ich überall unterwegs wo gute Spielfelder und vor allem gute Spieler unterwegs sind.

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