Eine schaurig schöne Nacht bei Schacht 8

Gamenight 04.11. Schacht 8

Exklusives Review über Schacht 8

Am 04.11.2017 machte ich mich am späten Abend, nach einer Geburtstagsfeier mit dem ebenfalls anwesenden Daniel vom Conos-Store Richtung Duisburg/Oberhausen zu Schacht 8 auf. Da Eröffnung eines meiner liebsten Nachtspiele schon um 18 Uhr war, wir jedoch wussten das der eigentliche Spielbeginn erst später ist, fuhren wir gegen 17:30 Uhr Richtung Daniel die restlichen Sachen verladen. Rig, Schuhe, Koffer, Jeans gegen Clawgear tauschen und schon ging es weiter Richtung Kreuz Moers wo sich zwei weitere Spieler in die Kolonne einreihten. Die Spieler waren leider noch nicht am Treffpunkt angekommen und Daniel bekam schon zittrige Finger. Aus meinen “zwei Minuten” Wartezeit wurde dann sogar nur eine Minute und es konnte direkt weiter gehen. Kurz auf die Autobahn, Musik aufdrehen, noch mal telefoniert und schon waren wir an unserem Ziel angelangt. 

Ankunft

Bei Ankunft konnten wir uns schon von der Beliebtheit des Spiels überzeugen, da kaum Parkplätze außerhalb des Geländes, noch Parkplätze innerhalb des Geländes frei waren. Wir konnten uns dann doch einen Parkplatz ergattern. Als nächstes stimmten wir uns dann heimisch ein und sagten den bekannten Gesichtern, die an diesem Tag wirklich zahlreich erschienen waren, erstmal “hallo” inklusive smalltalks. In der Zwischenzeit konnten wir dann unsere Mitfahrer an der Anmeldung wieder finden.
An dieser Stelle wo sonst ein leerer Platz neben dem Verkaufsstand war, war an diesem Tag eine “ViP Area”. Warum und wieso sowas sein musste kann ich mir nicht erklären, vielleicht wäre hier eine andere Wortwahl besser gewesen. Wie ich jedoch später hörte, war diese Area für Gäste errichtet worden die auch persönlich mit dem Veranstalter befreundet sind. Auch in dieser Area fanden wir diverse bekannte Gesichter. So konnten wir uns über Gesichter wie z.B. Charon & Olmo von den Black Knights Airsoft Team und Team Sat freuen. 

Immer mehr bekannte Gesichter kamen ums Eck. So konnten wir nachher bis auf wenige Ausnahmen das ehemalige NRF-Airsoft Team zusammenstellen, was mich persönlich sehr gefreut hat. 

 

Die Einweisung/Briefing

Da ich keine Uhr dabei hatte würde ich sagen, dass sich alle Spieler gegen 20 Uhr um die Orga versammelten. Von angemeldeten 96 Spielern waren 84 Spieler erschienen, was nicht eine Überlastung des Feldes war, sondern sagen wir mal eher “ungewohnt”. Normalerweise wird das Feld, welches weitläufig im Außenbereich und viele Möglichkeiten im Innenbereich bietet, mit 30 bis 50 Spielern bespielt. Dementsprechend fanden sich viele Orga Leute ein um das Spiel zu beobachten. 
Der Veranstalter bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen und begann die Haus- & Spielregeln zu erklären. Ebenfalls wurde darauf hingewiesen, das sehr viel teure und hochwertige Technik verbaut wurde, die nach best möglicher Manier nicht zerschossen werden sollte. Welche Technik hiermit gemeint war, werde ich nachher noch erklären.

Alle Spieler wurden dieses mal mit großen roten und grünen Knicklichtern markiert. Diese wurden zusätzlich jeweils mit roten oder gelben Gewebeband an den Armen befestigt. Dies sah ich als Fortschritt zu den letzten beiden Spielen, da man sich nun Diskussionen zu Farbe, Land und Herkunft sparen konnte. Jeder kennt die lustigen Spielchen wo die Farbe nicht erkennbar ist und man quer über den Flur schreit “welche Farbe” und als Antwort kommt “…”.

Das Spiel

Das Spiel begann mit zwei runden Team Death Match die relativ schnell abgearbeitet wurden (30 Minuten Pro Seite). Die Spielmodi wurde ohne besondere Ausnahmen von den Spielern ausgeführt und Diskussionen gab es auch nur geringfügig. Die wenigen Diskussionen verdanken wir hier ganz klar dem Veranstalter von Schacht 8, den Bounty Hunters, da nur geladene Gäste bzw bestimmte Gäste an den Spielen teilnehmen dürfen.
Während des Spiels konnte man auch sehen was mit “Technik” gemeint war. Dieses mal hatten die Bounty Hunters noch mehr Technik wie Laser, Nebel und Lichteffekte verbaut. Als Highlight waren auf dem dach eines Gebäudes noch Flammenwerfer installiert. Im Hintergrund hörte man klassische Musik oder Mönchgesang. Man konnte oft nur wenige Meter sehen. Insgesamt eine sehr gute Szene über die gesamten Gebäude.
Im Anschluss wurden zwei Runden Capture the Flag gespielt die ebenfalls sehr schnell ein Ergebnis erzielten. Auch hier sehr schön: Die Flaggen bestehen nicht aus klassischem Stoff sondern aus großen blinkenden LED Schläuchen.

Nach einer kurzen Pause und den ersten Spielern die das Spiel wieder verlassen haben (warum ist nicht ganz klar) ging es weiter. Nun kamen LARP- und NERFWaffen zum Einsatz. Es liefen Mönche ohne Gesicht quer durch das Gebäude, langsam, bedacht, brummelnt. Dabei hatten Diese lange Schwerter oder Kreuze um das Gegenüber aus dem “Leben” zu befördern. Sofern man eine NERF- oder LARP Waffe dabei hatte, konnte man diese Gestalten damit 30 Sekunden außer Gefecht setzen. Mir ist zu Ohren gekommen, dass sich Leute über die Anzahl der “Zombies/Mönche” beschwerten, weil man sich nicht konzentrieren konnte auf die Gegner. Hierzu habe ich persönlich eine ganz eigene Meinung: Auch wenn es um Spaß geht, stellt man sich ja doch irgendwie als Elitesoldat dar. Dann muss man immer damit rechnen das auch was von hinten oder von irgendwo anders kommen kann. Wir fanden die Anzahl der Mönche jedenfalls nicht zu hoch, hingegen fand ich persönlich die Anzahl der Orga die durch das Spiel gelaufen waren zu hoch. Innerhalb der Gebäude war es sehr schwer unentdeckt zu bleiben, da die Orga oft gerufen hat wenn diese einen Gegner oder einen selbst gesehen haben. Klar wäre es 

gewesen wenn man um die Ecke kommt, das war jedoch leider nicht immer der Fall. Oft war es sogar im “Kampf” das die Orga durchgelaufen ist. Das war ein Punkt der mir nicht so sehr zugesagt hat und den ich von dort nicht kenne. 

In diesem Teil des Spiels ging es darum möglichst viele Stellen zu sichern, zu halten und im besten Fall eine Bombe zu zünden. Kurz um: Domination. Hier wurde ebenfalls auf Elektrotechnik zurück gegriffen. Ein Display zeigte an, welches Team den Punkt wie lange halten konnte. Auch hier: Sehr gut durchdachte, sinnvoll und fair. Dieses war das längste Spiel und wurde bis zum Schluss voller Elan gespielt. Am Ende haben noch ca 10 Spieler dieses Spiel bestritten.

 

Die Pausen

In den Pausen hatte man genug Zeit um sich zu stärken am Catering und wieder startklar für die nächste Runde zu machen. Am Catering gab es Würstchen oder Steaks vom Grill und man konnte auf einen Chilli Topf zurückgreifen wenn man eher sowas mag. Mit den Preisen von 1,50€ bis 2,50€ konnte man auch hier definitiv nichts bemängeln.

 

Fazit

Ich liebe diese Nachtspiele bei Schacht 8 und war bisher schon drei mal mit dabei. Zum Vergleich nehme ich hier einfach mein erstes Nachtspiel vor Ort. Eine sehr positive Weiterentwicklung haben die Veranstalter hier geschaffen. Die Markierung der Spieler war perfekt, die Anzahl der Spieler war genau richtig oder auf jeden Fall nicht zu viel. Die Horrorgestalten haben ihren Job so gut gemacht, dass man sich wirklich zu Tode erschrecken konnte. Die verbaute Technik war besser als letztes mal und hat alles schön in Szene gesetzt.

Was mich persönlich störte war, dass Spieler nach den ersten beiden Runden wieder gefahren sind. Ebenfalls war das Catering auf dem Spielfeld leider ein wenig ungünstig aufgebaut. Auch das Spiele mehrfach neu gestartet werden mussten, da ein Team immer irgendwelche “Probleme” hatte. 

Positiv:

  • Szene
  • Darsteller
  • Preis
  • Organisation
  • Spaßfaktor
  • Catering

Neutral:

  • Diesmal kein AIPSC Stand

Negativ:

  • Zu viel Ingame Orga

Gruß & Dank

Danke an den Veranstalter, Henne Hunter persönlich, Darsteller – Top Job!, Techniker, Mitspieler

Grüße an: Conos-Store Airsoftspieler, Bounty Hunters Team, Team SAT, Charon & Olmo der Black Knights, Daniel, MIC, Phillip H, Andy, JP, Annemarie, Conny, Chris, Marc, Philipp uvm.

 

About Philip

Philip sammelt seit 2010 Erfahrungen im Airsoft Bereich und gründete mehrere Non-Profit Unternehmen. Bis 2011 war er nebenberuflich als begeisterter DiscJockey in verschiedenen Clubs Deutschlands und den Niederlanden unterwegs. Die Begeisterung zum Schreiben und der Kommunikation über Internetseiten und Social Media bewegten ihn dazu im Jahre 2017 Combat-AS zu gründen.

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