HiCapa Dragon 5.1 R “Mod B” by WE

Heute für euch im Test, die HiCapa Dragon 5.1 R”MOD B” von WE. Ich hab mich mega gefreut als Begadi die HiCapa Modelle von WE ins Sortiment aufgenommen hat und noch mehr darüber, jetzt direkt eine reviewn zu dürfen. Ich bin selbst stolzer Besitzer einer WE HiCapa Dragon in der 7-Zoll Variante und würde sagen, schauen wir mal was der kleine Bruder so kann.

Die Technischen Details:

Die WE HiCapa wird im Gegenteil zum Modell von Tokio-Marui komplett aus Metall gefertigt und kommt auf ein Gewicht von 1100 Gramm.
Lediglich das Griffstück ist aus Kunststoff gefertigt. Das Modell R-“Mod B” hat dabei eine Gesamtlänge von ca. 220 mm und eine Lauflänge von 110 mm. Die Energie liegt bei 0,9-1,0 Joule mit dem beiliegenden Gas-Magazin. Da die Replik aber ab Werk Co2-Ready ist, kann man diese natürlich auch mit Co2 betreiben.
Hier liegt die Energie im Schnitt bei 1,12 -1,2 Joule. Das beiliegende Gas-Magazin fasst 29 BB´s im Kaliber 6 mm. Die Replik kommt mit 20 mm Rail an der Unterseite z.B. zum Anbringen von Zubehör und Glow-Front-Sight auf der Oberseite zum besseren Zielen.
Der Outer-Barrel verfügt über ein 11 mm CW Gewinde zum Anbringen von z.B. Tracern.
Im Lieferumfang enthalten sind die HiCapa, ein Gas-Magazin, ein kleiner Innensechskant, das Schussprotokoll und eine Gebrauchsanweisung mit Explosionszeichnung.

Der erste Eindruck:

Die HiCapa kommt in einem schicken aber schlichten schwarzen Karton. Lediglich das Logo auf der Front und die Bezeichnung am Rand lassen auf den Inhalt schließen.
Im Inneren dann die nochmal in Folie verpackte Hicapa sowie das getrennt liegende Magazin. Beide eingelassen in eine Passform aus Pappe.
Wer als erstes einen Blick in die Anleitung wirft, wird feststellen das bei den deutschen Übersetzungen wohl nur eine Maschine zum Einsatz kam. Die Anweisungen sind teils unverständlich formuliert.
Die We-HiCapa kommt in einem schicken mattschwarzen Finish und wirkt pulverbeschichtet. Sofort springt einem der im Schlitten eingelaserte “T-rex” ins Auge. Generell ist das gesamte Design des Schlittens ein Hingucker. Im vorderen Teil sind auf der Oberseite 4 Aussparungen, welche dem Ganzen einen futuristischen und agressiven Look verleihen.
Einzig und alleine der Kunststoff des Griffstücks glänzt mir ein wenig zu sehr und zerstört zusammen mit dem gold hinterlegten WE-Emblem ein bisschen den Look.
Das ist aber natürlich rein subjektives Empfinden und wenn ich ehrlich bin, auch Jammern auf hohem Niveau.

Der Praxis Test:

Der Praxis-test fiel auf unser Spiel in Arnheim, von welchem wir euch auch schon berichtet haben. Hier hatte unser Neuzugang “Jonny” die Chance, die HiCapa mal direkt auf dem Feld zu testen. Bilder davon habt Ihr bestimmt schon in unserem Bericht dazu gesehen. Hier ein kurzes Zitat von ihm: “Also die HiCapa ist sehr compact, lag sehr gut in der Hand. War nicht zu schwer… War ganz gut zu spielen. Das Nachladen ging sehr schnell und überhaupt war die HiCapa sehr präzise”. Naja, normalerweise ist er eher ein Mann der vielen Worte, hatte aber sichtlich Spaß mit der HiCapa.
Wer sich davon selber überzeugen möchte, kann sich einfach nochmal das Video von unserem Tag in Arnheim ansehen.

Co2-Ready ?

Co2-Ready meint, dass man ohne in der Replik Änderungen vornehmen zu müssen, diese sofort mit einem Co2-Magazin betreiben kann. Warum ist das wichtig/cool und was muss ich beachten?
Bei Repliken die von Werk aus Co2-Ready sind, braucht man eigentlich nichts beachten, außer eben das die Mündungsenergie steigt.
Im Sommer kann es durch die höhere Umgebungstemperatur dazu kommen, dass man mit einem Co2-Magazin über die 1,2 Joule kommt und die Replik so in Holland nicht spielen dürfte.
Dafür ist man bei niedrigen Temperaturen nicht so “Cool-down” anfällig wie z.B. mit Gasmagazinen und die Replik bleibt auch im Herbst und Frühling spielbar.
In Arnheim habe ich mit meiner  HiCapa Dragon 7-Zoll ein ganzes Co2-Magazin in schneller Folge verschießen können – und das bei anfänglichen 5 Grad.
Nun gibt es HiCapa-Modelle (mir fallen gerade nur die von Tokio Marui ein), die Aufgrund ihrer Kompatibilität ein solches Co2-Magazin zwar aufnehmen würden, deren Internals und Externals aber nicht darauf ausgelegt sind mit solch einem betrieben zu werden.
D.h. machst du es trotzdem geht sie auf kurz oder lang im A****. Wenn man also die Wahl hat, geht meine Tendenz immer zu der Co2-Ready Variante.

Der Schusstest:

Im Schusstest werde ich diesmal beide Modelle mit einander vergleichen. Schauen wir mal, ob der längere Lauf hier tatsächlich einen Vorteil bringt.
Der Aufbau fand aufgrund des Wetters im Keller statt, hier konnte ich auf ca. 18 Meter schießen. Ich habe jeweils 50 Schuss aufs Ziel gegeben
(ein DinA4-Blatt) und alle haben getroffen. Ich würde behaupten der Streukreis ist gleich, oder zumindest ist auf diese Entfernung kein signifikanter Unterschied feststellbar.

 

Das Fazit:

Fangen wir beim Look an, denn der Split-Slide ist einfach ein echter Hingucker. Das Finnish der Replik ist klasse und hat sich trotz guter 500 Schuss noch nicht abgenutzt. Schaut Ihr im Vergleich z.B. ein VFC Glock Modell an, sieht dieses nach 500 Schuss bereits ziemlich gebraucht aus. Einzig der Outerbarrel der HiCapa hat kleine Nutzungs-Erscheinungen und das auch nur an der Stelle wo er im Split-Slide verschwindet.
Wo wir gerade bei dem herrlich aggressiven und futuristischen Look sind, kommen wir leider zu den Markings von Begadi. In leuchtend weiß, prangen Importeur, Kaliber und das F im Fünfeck auf der rechten Seite und sind unübersehbar. Vor allem bei einer Replik mit einer großen Rail unter dem Schlitten und bei der so auf das Erscheinungsbild Wert gelegt wurde, hätte man hier bestimmt eine unauffälligere Stelle finden können. Ansonsten ist die HiCapa sehr wertig verarbeitet. Nirgends finde ich Grate, sie ist gut aber nicht zu viel geschmiert und macht auch sonst einen sehr guten Eindruck. Das Zerlegen erfordert nur minimalen Mehraufwand und geht einfach von statten. Ich habe gehört, dass die kleine Innensechskantschraube gerne mal abhanden kommt – kann ich selber aber nicht bestätigen. Man muss sie natürlich beim zusammensetzten wieder festziehen…
Wer also ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis sucht, ist hier genau richtig. Die HiCapa Modelle von WE sind quasi zu 99% TM-Kompatibel und bieten damit den gleichen Spielraum als Tuning-Plattform wie die TM. Super präzise, geiler Look und Co2-Ready sowie eine zuverlässige Arbeitsweise sind alles was man sich von einer GBB wünschen kann d.h. definitive Kaufempfehlung !

Erhältlich ist das ganze hier bei Begadi, welche auch so freundlich waren uns das ganze zur Verfügung zu stellen.

 

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