JPC Jumpable-Plate-Carrier! Klein aber fein ? 

So heute für euch im Test, der Emerson Jump-Plate-Carrier kurz JPC.
So legen wir aber direkt mal los…

Der erste Eindruck….

Das erste was einem Auffällt wenn man einen JPC in der Hand hält ist die Größe bzw. eben „Ungröße“. 
Die „Front-Plate“ist gerade mal gute 35*25cm groß und damit so hoch, wie mein Nike-classic lang ist…
Wer also ähnlich große Füße hat kann einfach mal seine Sneakers nebeneinander stellen und bekommt so schnell einen Eindruck der Dimensionen dieser Front-Plate.

Das ist aber so gewollt und nicht etwa tatsächlich eingelaufen…“lach“
Das Original Vorbild wurde entwickelt um dem Träger mit der größt möglichen Mobilität auszustatten, Ihm dabei aber den Schutz eines Plate-Carriers nicht zu verwehren und dabei trotzdem genug „Lade-Fläche“ für die nötige Ausrüstung zu erzeugen.

Trotzdem, für mich mit meinen 1,95 war die erste Anprobe gewöhnungsbedürftig,
Beim Blick in den Spiegel hatte ich das Gefühl, vielleicht doch in die Kinderabteilung gegriffen zu haben.
Doch der Anblick täuscht, denn auch der JPC schafft eine Medium Sapi-Platte und bietet damit den gleichen ballistischen Schutz wie alle andern Plate-Carrier im Medium Maß.
Bei der Anprobe fällt einem direkt ein weiterer Punkt auf, und zwar das Gewicht.
Mit gerade einmal 1500 Gramm wiegt der JPC durchschnittlich nur die Hälfte, im Vergleich zu anderen Plate-Carriern.

Die Technischen Details:

Gewicht:  ca. 1500g
Material: Cordura  500D/Nylon 1000D
Größe: 250mm * 350mm

Kangaroo Triple-Magazin-Pouch, welche über Klett geöffnet bzw. geschlossen werden kann. 
Elastische Shock Cord Sicherung der Magazine.
Seitlicher „Kummerbund“ skelettiert und Kunststoff verstärkt damit nichts durchhängt,
mit Molle versehen, Die obere Klettfläche ist ebenfalls eine Molle Fläche.
Die Molle Fläche vorne ist 6 Schlaufen breit und 3 Reihen hoch, also groß genug um eine Tripple M4 Pouch anzubringen.
Der seitliche Kummerbund bietet eine Schlaufe weniger Platz, ist dank dem integrierten Kunststoff aber steif genug damit nichts schlackert.
Auf dem Rücken befindet sich ebenfalls Molle, hier wird’s aber ein wenig kniffliger durch das mit Gummis realisierte „One-fits-all“ System, über welches man aber trotzdem die Größe beeinflussen kann.
Klettfläche an den Schulterriemen z.B. zur Kabelführung oder für den Trinkschlauch eines „Cammelback“.
„Front/Back-Plate“ verfügen auf der Innenseite über ventilierte Bereiche und einen Atmungsaktiven Stoff. 

Der Praxis-Test oder so ähnlich… 

Der Praxis Test viel diesmal leider nicht auf einen Spieltag, also musste ich erfinderisch werden.
Das wurde ich auch, als es an die Gartenarbeit ging.
Wo könnte man besser Hitzeableitung/Atmungsaktivität testen, als bei 30 Grad im Garten…
Also den JPC übergeworfen, kaltes Getränk in die M4-Pouch gestopft, die Stiehl Motorsense gestartet und los geht´s.

Bereits nach wenigen Minuten hatte ich schon vergessen, dass ich den JPC überhaupt trage
und immer nur das Dürsten nach einem kühlen Getränk, brachte die Aufmerksamkeit zurück.
Das Teil trägt sich (zu diesem Zeitpunkt natürlich ohne Last) bequem wie ein T-Shirt und stört quasi gar nicht.
Auch ist es wirklich sehr luftig und durch Sitz und die Größe, stört es nicht mal bei bückenden Bewegungen.
Wie teste ich jetzt aber die Belastbarkeit…Gehwegplatten!
Den JPC mit 60Kilo Gehwehplatten gefüllt und dann mal an der „Front-Plate“ gehoben und am Griff gezogen.
Kein knacken, kein reißen, kein dehnen an irgendwelchen Stellen, man könnte glauben er wurde dafür konstruiert
Da so ein Tag im Garten aber natürlich keinen Spieltag ersetzt musste eine Alternativ-Lösung her. 

Glücklicherweise stand vergangen Samstag ein Teamtreff oder so ähnlich an und so wurde das ganze direkt als Anlass für eine „Gear-Modenshow“ genommen.
So konnte jeder den Emerson JPC mal in die Hand nehmen, anprobieren, daran rum zuppeln und mir dann seine ehrliche Meinung dazu mitteilen.
Und die fing bei allen gleich an:“ Hahaha is der winzig, ist das Teil für Kinder, oder niedlich“.
Aber hatten alle erstmal den optischen Schock überstanden, merkte man schnell wie sich die Meinung änderte.
Jedem Viel auf wie bequem er sich trägt, an- und ausziehen lässt und man in seiner Beweglichkeit quasi gar nicht eingeschränkt wird.

Ihr habt jetzt viel über die Optik gehört, subjektive Meinungen zum eigentlichen „Model-Typ“ und auch was zum Material und der Verarbeitung.
Aber was sagt das allgemeine Fazit? Taugt das Ding? 

Das Fazit:

Der Emerson Jump-Plate-Carrier glänzt mit seiner Verarbeitung. In der Preisklasse gibt es wohl nicht vieles, was konkurrieren kann. Ausnahmen wiederlegen die Regel nicht.
Das Teil macht was es soll und erfüllt voll und ganz den Zweck für den es konzipiert wurde
und das im Laufschritt.
Jeder Spieler der lieber läuft anstatt zu bunkern, ist mit dem JPC von Emerson gut bedient und das auch bei 30 Grad im Sommer, wenn Ihr gut belüftet an „Wannabe-Juggernauts“ vorbei joggt.
Der JPC bietet den notwendigen Platz um die Ausrüstung unterzubringen, die man für einen Spieltag benötigt.
Da das „Skeletal-Cummerbund“ System von innen und außen aufrüstbar ist, bekommt man wenn man es drauf anlegt viel unter – allerdings sollte man das USMC Motto „ounces equal pounds, pounds equal pain“ ernst nehmen.
Die Schultergurte sind zwar breit gehalten, aber trotzdem nicht gepolstert und wenn man das System zweckentfremdet, wird man das wohl früher als später zu spüren bekommen.

Ich persönlich kann mich durch meinen doch sehr langen Oberkörper aber nicht wirklich mit dem Look des JPC anfreunden, auch wenn ein „Battelbelt“ die große Bauchlücke füllt.
Trotzdem komme ich nicht drum herum die Vorteile des JPC einzugestehen und werde mich zumindest über den Hochsommer wohl testweise mit einem anfreunden.
Nicht zuletzt da wir ein Teammitglied haben, welches auf seinen Emerson JPC schwört.

Erhältlich ist das ganze beim Conosstore in Mülheim, welche uns das ganze freundlicher Weise zur Verfügung gestellt haben.
https://www.conos-store.de/airsoft/taktische-ausruestung/westen-guertel/jump-plate-carrier-inkl-sapi-dummy-a-tacs-fg/a-15600/

 

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