KJW KP-01[GBB] Eine P226 im Test bei Olli

Einleitung:

KJW KP01

Mein erstes Review für Combat AS, ist über die altbekannte P226.
Ich habe bewusst die P226 gewählt, da der Markt mittlerweile von 1911er und Glock Varianten geradezu überschwemmt wird. Außerdem sagt mir die P226 persönlich sehr zu. Auf das reale Vorbild will ich nicht näher eingehen, wen es interessiert kann sich gerne den Artikel auf Wikipedia durch lesen.

Technische Daten:

Die Waffe hat ein sattes Gewicht von 945g und eine Gesamtlänge von 133mm. Der Innerbarrel liegt bei einer Länge von 97mm.
Die Waffe ist ab Werk “Co2-Ready” und entsprechende Magazine können bei Begadi erworben werden. Optisch unterscheiden sich die Co2 Magazine durch einen dickeren Magazinboden.
Vergleichsbilder kann ich leider nicht machen, da mir kein Co2 Magazin vorliegt. Wird aber ggf. zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt.
Das Magazin fasst maximal 26 BBs.

KJW KP01 Schlitten

Technisch ist die KJW KP-01 nahezu zu vollständig kompatibel zur T.M. Magazine beider Hersteller können leider nicht verwendet werden, da T.M. Magazine minimal kürzere Aussparungen haben. KJW KP-01 Magazine können zwar in der T.M. 226 verwendet werden, andersrum ist das leider kaum möglich.
Man könnte ggf. den “Magcatch” tauschen, oder die Magazine selber bearbeiten, wenn man unbedingt T.M. Magazine verwenden möchte.
Ebenfalls sind “Tuningparts” diverser dritt Anbieter kompatibel. (Guarder, Poseidon, Meaple Leaf, Creation, Nine Ball und Co.) unter Umständen muss minimal nachgearbeitet werden.

Leistung & Eigenschaften:

KJW KP01 links

Die Energie der Waffe liegt bei maximal 0,9 J und im Durchschnitt bei 0,8 J. Was gleich beim ersten Test auffiel ist, das die P226 keine kälte mag.
Es ist zwar möglich bei einer Umgebungstemperatur von ca. 10°C ein komplettes Magazin leer zu schießen, jedoch greift der Schlittenfang nicht mehr.
Ein weiterer Test bei wärmerer Umgebung wird folgen. Zur kühleren Jahreszeit empfiehlt es sich deshalb, sich ein Co2 Magazin zu zulegen, da diese Kälte unempfindlicher sind. Die Waffe verfügt über ein “decocking” ,welches erlaubt den gespannten Hahn zu entspannen. Diese Funktion findet man eher selten, erweist sich aber als sehr praktisch.
Der Double Action Abzug erlaubt es die Waffe abzufeuern, ohne vorher den Schlitten repetieren zu müssen. Das kann sich im Eifer des Gefechts als Praktisch erweisen, wenn man aus der Safezone aufs Feld zurück kehrt und mal wieder vergessen hat die Backup durchzuladen.
Vorausgesetzt man hat die Waffe vorher mit dem “decocker” entspannt, befindet sich auch gleich eine BB im Lauf.
Eine zusätzliche Sicherung ist nicht vorhanden, wenn man sich das “decocking” angewöhnt aber auch nicht notwendig.
Alle Bedienelemente befinden sich auf der linken Seite. Schlittenfanghebel, “decocker”, Hebel zum Zerlegen und Magazin-Auswurf. Die P226 ist also eher für Rechtshänder ausgelegt.

Optik & Haptik:

Das Handling an sich ist ausgewogen und das Gewicht von knapp 950g ziemlich beeindruckend. Wer sonst nur Glocks gewohnt ist, wird im ersten Moment überrascht sein. Ein fest sitzendes Oberschenkel Holster ist hier Pflicht (wenn dieses bevorzugt wird). Holster von Amomax, IMI oder das Universal Holster von Blackhawk passen perfekt und sind anstandslos zu verwenden.

Die Verarbeitung der Pistole kann sich sehen lassen, bis auf die Griffschalen ist die gesamte Pistole aus Metall gefertigt. Die Griffschalen sind wie beim Originalen Vorbild auch aus Kunststoff.
Originale Griffschalen können angeblich verwendet werden, kann ich aber nicht zu 100% bestätigen.
Der Kunststoff ist sauber verarbeitet und hat beim Übergang der beiden Hälften keine Grate. Ein Steg zum Befestigen eines “Lanyards” ist ebenfalls vorhanden.

KJW KP01

Das Finish der Waffe ist matt-schwarz, scheinbar hat KJW nachgebessert und das glänzende Finish beseitigt. Die Beschichtung scheint nicht gerade dick zu sein, da nach Gebrauch minimale Spuren zu sehen sind. Nach längerem Gebrauch dürfte die Pistole recht schnell Gebrauchsspuren zeigen. Wer auf den “Used-Look” steht, den wird es freuen. Der Rahmen ist mit einer integrierten Rail ausgestattet, um Lampen und Laser oder “Runcams” aufnehmen zu können (deutsches Gesetzgebung beachten ).
Markings sind aus Lizenz Gründen keine vorhanden, lediglich auf den Griffschalen befindet sich ein P226 und KJWORKS Schriftzug.
Weitere Markings sind nicht vorhanden. Besonders erwähnenswert dürfte die Anbringung der “Import-Markings” sein, denn diese befinden sich auf der Unterseite des Abzugsbügels. Sauber und verhältnismäßig dunkel eingelasert.

Schusstest

Der Schusstest wurde bei Windstille auf zehn Meter und 25 Meter mit jeweils zehn Schuss gemacht. Die ersten zehn Schuss auf niedrige Distanz wurden auf ein 14x14cm Ziel abgefeuert und trafen allesamt das Ziel. Auch bei einem Abstand von 25 Meter konnten wir ohne Probleme weitere zehn Schuss auf einem Mann großen Ziel platzieren. Was leider aufgefallen ist, dass GBB üblich der Cooldown bei der jetzigen Temperatur nicht lange auf sich warten lassen hat. So hat das Magazin schon relativ schnell nach 15-18 Schuss abgeblasen. Dies kann man jedoch leicht umgehen indem man sich das passende CO2 Magazin zur Waffe mitbestellt.

Fazit

Im Großen und Ganzen bietet die KJW KP-01 eine solide Basis und macht optisch einen guten Eindruck, die einzigen beiden Kritikpunkte wären die mangelnde Leistung bei kühleren Temperaturen mit dem Gasmagazin und die nicht vorhandenen Sig-Sauer Logos.
Dafür bekommt man für 135€ einen günstigen und voll funktionsfähigen Nachbau aus Metall, den man nach Belieben “Upgraden” kann.
Wer also auf der Suche nach einer spielbaren alternative zu Glock und Hi-Capa ist und sich aus Markings nicht viel macht, der wird mit der KJW KP-01 gut bedient werden.

Vielen Dank an BEGADI für das zur Verfügung stellen der KJW KP01, erhalten könnt ihr diese hier: https://www.begadi.com/airsoftwaffen/frei-ab-18-j/gas/pistolen/kjw-kp-01-gbb-schwarz-gas-version-frei-ab-18-j.html

Auch interessant:

  • GsP Video Review KJW KP01: >>CLICK

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

CAPTCHA *