KJWorks KP13 “tactical” im Review

KJWorks KP13 “tactical” im Test bei uns

Die KP 13 aus dem Hause KJWorks ist angelehnt an die Glock 17/19. Auch wenn man hier ein wenig gemoddet hat, ist die Ähnlichkeit zu sämtlichen lizensierten und nicht lizenzierten Glocks nicht zu verleugnen. Ob die KJWorks KP13 allerdings mit der VFC (Vega Force Company) und der WE G-Force Modellen mithalten kann, wollten wir einmal genau austesten.

Optik & Haptik

Wie schon erwähnt ist das Modell KP13 an eine Glock angelehnt. Unser Testmodell haben wir in einem Schlichten schwarz bestellt, welches von der Verarbeitung her auf den ersten Blick nicht schlechter ist als eine der o.g. anderen Modelle. Wie viele Modelle ist auch diese Pistole hauptsächlich für Rechtsschützen geeignet. So finden wir sowohl den Schlittenfang, als auch den Magazinauswurf von hinten betrachtet auf der linken Seite.

Was bei der tactical Variante sofort ins Auge sticht, ist der goldfarbene Innerbarrel und die Aussparungen im Schlitten. Der Schlitten wurde zur “Gewichtsreduktion” mit insgesamt sechs Löchern an den Außenseiten und drei weiteren auf der Oberseite mittels CNC Technik aus einem Stück gefräst. Insgesamt macht der Schlitten ein gutes Bild. Es sind keine Grate oder Unregelmäßigkeiten zu erkennen. Die Kimme lässt sich ein wenig nach links und rechts verstellen indem man selbige mit Druck auf die Seiten verschiebt. Schön ist auch, dass das Absehen durch einen Lichtsammler im Korn erheblich erleichtert wird.

In der Hand liegt die KJWorks KP13 sehr gut. Dies verdankt man dem gesamten ergonomisch geformten unteren Teil der Waffe. So ist alles gut zu greifen und die spezielle Bearbeitung des Materials macht das ganze rutschfest und griffig. Die Ablage für den Zeigefinger wurde auch in selbiger Art wie das Griffstück bearbeitet. Im Gegensatz zu der WE Ge-Force Reihe hat KJW bei der KP13 etwas weiter gedacht als von hier bis zum Gartenzaun und den Magazinauswurf so gelegt, dass es nahezu unmöglich ist diesen aus Versehen zu betätigen.

Am vorderen Teil des unteren Gehäuses finden wir neben einer Zusatzsicherung für den Trigger, der wie bei Glock und Ge-Force mittels Triggersicherung gesichert wird, in Form einer verschiebbaren Seriennummer. Darüber hinaus verfügt unser Modell wie auch die Standard Variante über eine kurze Rail zum Anbringen von Visierung oder Leuchten.

Alles in allem kommt diese Waffe in einem schönen und durchaus praktische Design daher. Negativ ist hier allerdings anzumerken, dass man am unteren Gehäuse eine Spritzgussnaht vom Triggerschutz bis zum Ende der Rail verzeichnen kann.

 

Technik

Nunja, die Technik bei GBB Waffen ist in der heutigen Zeit nichts spektakuläres mehr. Die KJWorks KP13 kam jedoch direkt als GAS und CO2 Variante auf den Markt, wo manch anderer Hersteller sich was von abgucken könnte. Ein ganz klarer VORTEIL gegnüber der lizensierten VFC Glock ist, dass die KP13 TM kompatibel ist. Somit kann man nahezu alle Tuning- und Anbauteile aus der TM Reihe verwenden. Ebenso kann man einen Großteil der WE G-Force Teile auch an und in der KP13 bzw KP13 “tactical” verwenden. Während diese beiden Modelle die TM Kompatibilität von Hause aus mit sich bringen, hat VFC in den neuen Glock Modellen etwas eigenes verbastelt. Hammer, Lauf, Hopup und Nozzle sind somit nicht verwendbar in der KP13.

Problem der Technik ist allerdings, dass bei unserer Variante eine Modifikation des Magazins unumgänglich ist. Durch das starke Wackeln bzw die nicht vorhandene Passgenauigkeit des CO2 Magazins kann das Auslassventil während der Schusslösung nicht richtig gedrückt werden. Hierdurch fehlt dann der Schuss an sich oder das Repetieren des Schlittens. Eine genaue Beschreibung zur Fehlerbehebung hat euch Frank von Reapers Airsoft direkt bei Youtube bereit gestellt. Zu finden ist diese hier: https://www.youtube.com/watch?v=WP5IyZ66Uo8

 

Schussergebnisse und Mankos

Das Schussergebnis kann sich mit dem verbauten 98mm langen und 6.04mm durchmessenden Lauf im guten Mittelfeld halten. So erzielten wir auf eine Distanz von 20 Metern 10 Treffer auf einen Oberkörper. Diese 10 Treffer waren zwar auf dem Oberkörper platziert, jedoch sehr verstreut. Mit konstanten 0,88 – 0,98 Joule war die Leistung bis es zum Ende der CO2 Kartusche ging kaum schwankend.

Was uns speziell aufgefallen ist, war das Wackeln des Magazins in der Waffe, wie auch das Wackeln des Outerbarrels. Das Magazin lässt sich ca 1-2 mm im eingebauten Zustand bewegen und der Outerbarrel macht beim Durchladen und Schießen ein nicht ganz so schönes Geräusch.

 

Fazit & Fakten

Da wir es hier eindeutig mit einem Nachbau einer Glock zu tun haben, müssen wir ehrlich sagen: Die KJWorks KP13 (tactical) kann ganz klar mit den neueren Modellen der lizensierten VFC Glock und den WE G-Force Modellen mithalten. Das Schussergebnis ist nicht optimal, lässt sich jedoch durch die vorhandene TM Kompatibilität schnell auf den richtigen Weg bringen. Optisch ist die Waffe ganz klar ein Liebling. Die Bearbeitung des Schlittens und die Griffigkeit hauen doch schon die Spritzgussnähte wieder raus. Alles in Allem eine schöne Waffe die optimiert werden kann, dies jedoch nicht zwingend notwendig erscheinen lässt.

Zu viel Lob wollen wir aber nun auch nicht lassen, da diese Waffe out of the Box in manchen Fällen eine Frustbombe sein kann. Ein dickes Minus gibt es daher noch zu guter Letzt wegen des Magazinproblems. Ein Neuling der sich durchaus zu dieser Waffe hingezogen fühlen könnte, steht dann mit einer Nagelneuen Errungenschaft da ohne Sie nutzen zu können. Dies kann haarsträubend sein, besonders wenn man kurz vor dem ersten Spiel steht.

  • einstellbares HopHup: JA
  • Verarbeitung: Internals & Schlitten aus hochwertigem Metall, Polymer
  • Bedienbarkeit: angenehme Griffform durch ergonomische Optimierung
  • TM kompatibel: JA
  • WE kompatibel: JA
  • VFC kompatibel: NEIN
  • schickes & praktisches Design
  • Innenlauf: 93mm x 6,04mm
  • Gewicht: 761g mit Magazin
  • Verpackung: Schicke und sichere Verpackung
     

 

Vielen Dank an Begadi.com für unser Testmodell! Erhalten könnt ihr unser Modell hier: <<KLICK>>

 

Alle Bilder zur KJWorks KP13

 

About Philip

Philip sammelt seit 2010 Erfahrungen im Airsoft Bereich und gründete mehrere Non-Profit Unternehmen. Bis 2011 war er nebenberuflich als begeisterter DiscJockey in verschiedenen Clubs Deutschlands und den Niederlanden unterwegs. Die Begeisterung zum Schreiben und der Kommunikation über Internetseiten und Social Media bewegten ihn dazu im Jahre 2017 Combat-AS zu gründen.

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