Review – Pentagon Einsatzstiefel „Scorpion“

Review – Pentagon Einsatzstiefel „Scorpion“

Herzlich willkommen zu unserer nächsten Gear Review Rubrik, der Stiefel: Wie sich langsam zeigt, versuchen wir so ziemlich eine gesamte Gearübersicht zu erstellen. Hier dürfen Stiefel natürlich nicht fehlen. Einen Produktlink haben wir euch vorab herausgesucht: KLICK.

Ein Stiefelreview für Airsoft? Schon mal gesehen? Nein! Warum also nicht?

Heute darf ich euch die Pentagon Einsatzstiefel in der Modellreihe Scorpion vorstellen. Vorweg möchte ich sagen, dass ich verwöhnte Meindlfüße habe, ich gebe also für meine derzeitigen Stiefel gerne mal 160 – 220 Euro aus. Hier fällt der Scorpion mit runden 99,00 Euro eher günstig aus – doch kann ein günstiger Schuh mit teuren Einsatz / Trekking Stiefeln mithalten? Dieser Frage möchte ich in diesem Review auf den Grund gehen. Im Lieferumfang ist übrigens ein praktischer Schuhbeutel aus atmungsaktiver Kunstfaser.  Dieser ist (natürlich) hervorragend für den Transport der Schuhe geeignet.

Einen Tag mit Skorpionen an den Füßen!

Ich habe den Stiefel zehn Stunden getestet und dabei natürlich Airsoft gespielt.
Zunächst gehe ich aber auf die optische Gestaltung ein:

Den Stiefel gibt es in vier verschiedenen Farbschemen:

  • Schwarz
  • Olivgrün
  • Tan
  • Pentacamo (Multicam ähnlich)

Für meinen Test habe ich Pentacamo gewählt. Hier gefiel mir einfach die Kombination aus Grün- und Sandtönen ganz gut. Die Farbgebung ist gut, das Camomuster ist relativ gut gewählt, es sieht dem Multicam wirklich sehr ähnlich. Der Stoff auf dem das Camo aufgedruckt ist fühlt sich angenehm und hochwertig an. Die Stellen, an denen das Camo zu sehen ist bestehen aus 1200D Nylon Cordura®. Dieser Stoff hat  ein sehr gutes Gewicht-/Stabilitätsverhältnis und die Weiterreißfestigkeit ist erhöht. In diesem Fall besteht der Stoff aus Polyamid dessen Handelsname Nylon ist. Diese Art des Stoffs ist für einen Stiefel von unter 100 Euro wirklich beachtlich.

Die Wild- und Glattlederpartien versteifen den Stiefel an den wichtigen Stellen, aber so wenig, dass man dennoch das Gefühl eines Sportschuhs hat. Zudem ist Spitze, Zunge und Verse des Stiefels nochmal ausgehärtet und verstärkt gefüttert, was den Stiefel zusätzlich Stabiler macht. Dies schützt vor dem Umknicken des Fußes.  Der Hersteller gibt zudem an, dass der Stiefel bei jedem Wetter für trockene Füße sorgt. Dies bezieht sich vor allem auf die Coolmax® Technologie die dafür sorgt, das der Stiefel Körperfeuchtigkeit schnell abtransportiert.

Nun wollte ich aber auch wissen, ob der Stiefel auch widerstandsfähig gegen  Feuchtigkeit ist, die von Außen wirkt.  Ich habe mich mit den Stiefeln in eine Badewanne gestellt und diese nach zehn Minuten wieder trockenen Fußes wieder verlassen. Also wäre auch dieser Test bestanden. Nach einiger Recherche konnte ich erfahren, dass der Stiefel wohl bis zu 50 Minuten trocken bleibt, wenn man im Wasser steht.

Von innen ist der Stiefel angenehm weich wattiert, was auch ein „hineinrutschen“ in den Stiefel leichter macht. Der Stiefel ist leicht und beliebig fest zu schnüren. Die Sohle ist fest, aber nicht hart, einen direkten Vergleich habe ich leider nicht parat, ich möchte aber sagen, dass der Stiefel angenehm zu tragen ist. Zudem ist der Stiefel angenehm leicht. (wer schon mal einen Tag Kampfstiefel getragen hat, weiß wovon ich rede, die Dinger sind alles andere als leicht zu Tragen). Der Pentagon Scorpion dagegen war auch nach zehn Stunden nicht negativ zu bemerken. Laut Hersteller soll die Sohle ermüdungsarm  sein, dies wird durch die EVA Zwischensohle und der Otholite® Innensohle ermöglicht. Begeistert hat mich die niedrige Lärmentwicklung der Sohle, diese ist durchaus trittsicher und “leise”. Während ich für gewöhnlich mit meinen Meindl Stiefeln umherstampfe, konnte man mit den Pentagon Stiefeln leise gehen, dies bietet einen großen Vorteil in vielen Situationen. Des Weiteren war die Sohle nahezu Rutschfest, auf Schlamm und sogar Schnee hatte man einen guten Tritt.

Einzig die Schnürung kann unangenehm werden, denn Pentagon hat sich dafür entschieden auf Hakenösen zu verzichten und bis zum Schaftende lediglich Ösen verarbeitet. Ich konnte an dieser Stelle keinen großen Negativpunkt festmachen, da man (wie oben beschrieben) sehr leicht in den Schuh gleitet und die Schnürsenkel sehr gut durch die Ösen gleiten.

Fazit:

Ich bin skeptisch an dies Sache heran gegangen, dachte mir nach Jahren in Hanwag, Meindl und Lowa das meine  Füße genug getestet hätten. Diese Gedanken muss ich wohl oder übel verwerfen. Natürlich sind die alteingesessenen Stiefelhersteller wirklich gut. Der Pentagon Einsatzstiefel Scorpion steht dem aber in keiner Weise nach.
Man merkt einfach das Pentagon seit 25 Jahren für das griechische Militär fertigt: Der Stiefel ist leicht, angenehm zu tragen und wirklich gut verarbeitet. Der Fuß bleibt trocken und man schwitzt in dem Stiefel nicht übermäßig. Hier kann man für gerade einmal 99,00 Euro einen wirklich guten Stiefel erstehen.

Für mich wird der Stiefel ein fester Bestandteil in meinem Sortiment. Anzumerken ist noch, dass für jeden Fuß andere Maßstäbe gesetzt werden, ich zum Beispiel habe eher etwas breitere Füße. Mir Passen gut Meindl und Hanwag, der Pentagon Scorpion war meines Erachtens ähnlich breit geschnitten. Als Schuhgröße habe ich 43 (UK 9 Fußlänge: 280 mm) der Stiefel hat gut gesessen und drückte nicht. Ich bedanke mich nochmal recht herzlich bei Begadi für den getesteten Prototyp.

Euer Buddy

Der Link zum Artikel bei Begadi: >>>Pentagon Scorpion bei Begadi<<<

About Philip

Philip sammelt seit 2010 Erfahrungen im Airsoft Bereich und gründete mehrere Non-Profit Unternehmen. Bis 2011 war er nebenberuflich als begeisterter DiscJockey in verschiedenen Clubs Deutschlands und den Niederlanden unterwegs. Die Begeisterung zum Schreiben und der Kommunikation über Internetseiten und Social Media bewegten ihn dazu im Jahre 2017 Combat-AS zu gründen.

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