Tokyo Marui Hi-Capa D.O.R.

Tokyo Marui D.O.R.

Wieder ein Hi-Capa Modell… was ist neu, was ist alt und warum stehen eigentlich alle so auf Hi-Capa Modelle?

 

 

Der Lieferumfang:

Nun der Lieferumfang fällt Tokyo Marui-typisch aus. Schicker Karton und im inneren ist alles in einen Passform-Ausschnitt eingelassen.
Dort finden wir natürlich unser Hi-Capa Modell, die Red-Dot-mounts, ein Tütchen BB´s, ein Laufreinigungsstab, ein kleiner Metall-Stift, ein Magazin und 2 weitere Magazin-follower zum deaktivieren des “Slide-catch”.
Alles nochmal sicher in Folie verpackt.

DIe Technischen Details:

Das Kaliber ist 6mm BB und das Hop-Up ist einstellbar. Material ist T.M.-typisch hauptsächlich hochwertiger Kunststoff, aber trotzdem kommen wir auf ein Gewicht von ca. 900g. Im Gesamten ist die Hi-Capa ca. 220mm lang und davon sind 112mm Innenlauf.
Die Energie liegt Aufgrund des Exportlandes bei 0,9 Joule und das Magazin fast 31 BB´s. Reicht also für 30 “Sicherheitsschüsse”

Der erste Eindruck:

Der erste Eindruck ist wie immer bei Tokyo Marui Modellen ein Genuss. Hier weiß man sofort man kauft Qualität. Die Hi-Capa D.O.R. kommt in einem schlichten aber trotzdem sehr schicken Karton. Der Passform-Ausschnitt in dem sich alles befindet, sorgt dafür das auch alles unbeschädigt beim Käufer ankommt. Erstmal in die Hand genommen, liegt das Modell gewohnt gut in der Hand. Vielen sind die Hi-Capa Modelle aufgrund des Griffes zu klobig, aber ich finde den Griff gut proportioniert und schön griffig.

Obwohl bis auf den Frame und einen Großteil der “Internals” die gesamte Waffe aus Kunststoff gefertigt wird, hat man nicht das Gefühl einen “Plastik-Bomber” in der Hand zu halten, sondern eine solide GBB. An diesem Modell fällt von der Red-Dot-Plattform abgesehen, sofort der andersartige Trigger aus. Mit persönlich gefällt er nicht, da mag ich die “Cut-out-trigger” lieber. Ebenfalls die optionale 21mm Schiene, welche man an der GBB anbringen kann, sind ein nettes Feature. Hier sollte man sich das ganze aber ein mal überlegen, denn sind die Löcher für die Schiene erstmal ausgeschlagen, bleiben die natürlich auch. Die restlichen Neuheiten sind von außen nicht sichtbar, denn dieses Modell gehört zur neusten Generation und verfügt somit über überarbeitete “Internals”. Dazu zählen unter anderem Nozzle Housing, Hop-Up Unit, Outer-Barrel, Pistonhead und Nozzle-Valve. Rein vom anschauen kann man hier aber nicht feststellen ob diese “Updates” einen Unterschied machen.

Der Schusstest:

Jeder der die Marke Tokyo Marui kennt, weiß das diese Firma sich einen Namen gemacht hat, da sie die beste “Out-of-the-box-performance” liefert die man bei GBB´s kennt. Ob Tokyo Marui diese Performance nochmal verbessern konnte werden wir jetzt heraus finden.
Dazu habe ich das ganze nicht nur im reinen Schussbild betrachtet, sondern einfach auch mal in Sachen Laufeigenschaft und Gas Effizienz zu anderen Modellen verglichen. Meine Vergleichsmodelle sind dabei eine WE Hi-Capa 5.1, sowie ein älteres T.M. 5.1 Modell.

Der Schusstest selber fand auf 20 Meter statt und geschossen wurde mit 0,25 Bio BB´s von G&G auf ein DinA4 Blatt.
In 3 Durchgängen zu je 20 Schuss, trafen alle Ihr Ziel (weniger habe ich auch nicht erwartet) und der Streukreis lag durchschnittlich bei 17cm.
Mann-Treffer sollten mit diesem Modell also auch ohne Probleme auf noch wesentlich größere Distanzen möglich sein.

Was mir beim Schusstest sofort aufgefallen ist und zumindest für mich ein “Manko” ist, ist die Recoil-Spring, welche den Schlitten wieder nach vorne befördert. Diese ist für meinen Geschmack zu weich, bzw. zu schwach. Hier könnte vor allem bei warmen Temperaturen oder stärkerem Gas eine Abnutzung erscheinen, da der Schlitten jedesmal auf dem Puffer einschlägt. Anderseits könnte hier bereits ein “Shortstroken” mit “Sorbopads” dieses Manko beseitigen und gleichzeitig die R.O.F. erhöhen.

Positiv fällt die Gas-Effizient auf, da ich für alle 3 Durchgänge das Magazin nur beim ersten mal befüllt habe.
Im Vergleich zum alten T.M. Hi-Capa Modell fällt auch der neue/ verbesserte Mechanismus um den Outerbarrel auf. Beim schließen, rastet dieser nun ein und verhindert so ein Wackeln, bzw. reduziert ein mögliches Spiel auf ein Minimum. Im Vergleich zum WE-Modell läuft die T.M. wesentlich “smoother” und hat einen sanfteren Kick, was mit Sicherheit an dem Metallschlitten der WE liegt. Im Vergleich zum alten T.M. Modell kann zumindest ich keinen nennenswerten Unterschied in den Laufeigenschaften feststellen.

Das Fazit:

Bei diesem Fazit tue ich mich tatsächlich mal schwer mit der Objektivität, denn dieses Modell ist gut, wirklich gut aber rechtfertigt es meiner Meinung nach den Preis von 229 Euro? Die Antwort ist einfach und simpel – Ja. Für jeden der eine GBB kaufen und spielen möchte, ohne was daran zu machen und eben ein Red-Dot per Mount am Schlitten befestigen möchte, ist hier richtig. Denn die Features mit denen dieses Modell kommt, würden einen definitiv teurer zu stehen kommen wenn man sie zu einem Standard-Modell dazu kauft. Zumindest in der gleichen Qualität und mit der Performance.
Für jeden der eine Tuning-Plattform möchte, wären die 50 Euro “on-top”, meiner Meinung nach rausgeschmissenes Geld.
Üblicherweise tauscht man hier alle Teile (den Schlitten voran), welche bei diesem Modell den “Benefit” ausmachen.

Erhältlich ist dieses Modell bei Begadi, welche auch so freundlich waren uns das Ganze zur Verfügung zu stellen.

 

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