The Hill 18.06.2017 Review

Besser spät als nie….

Oder hätte es beim nie bleiben sollen?

Ein Review zum offenen Spieltag auf The Hill vom 18.07.2017

Phil fragte mich donnerstags ob ich spontan Lust hätte am Sonntag mit nach Meschede zu fahren. Nach über zwei Jahren Abstinenz von The Hill wollte ich dem Gelände und der Orga nochmal eine Chance geben.

Gesagt, getan. Sonntagmorgen um 07:15 Uhr trafen wir uns und es ging auf die Fahrt nach Meschede.

Angekommen mussten wir uns erst einmal orientieren Es hatte sich was getan. Die Anmeldung lag jetzt nicht mehr im Gebäude, sondern hinter dem Kesselhaus in einem kleinen Nebengebäude, dort war auch das Chronen aufgebaut. Bevor man in die Umkleideräume gehen konnte musste man sich anmelden und alle mitgebrachten Airsofts chronen.

Der ganze Bereich um die Anmeldung und das Chronen lief organisierter und klarer ab als ich es von The Hill gewohnt war.

Ich dachte schon das es sich gelohnt hat mal wieder hier hin zu fahren. Allerdings belehrte mich der junge Orgalehrling eines Besseren. Er muss ein Lehrling gewesen sein, nur Das würde seine völlig unangepasste Art und Weise mit zahlenden Gästen umzugehen. Lustig allerdings war sein Höhenflug in dem er uns erklärte das wir bitte Fotos von ihm machen sollen und ihn dann kontaktieren sollten, er wäre es ja gewohnt das sich Leute mit ihm fotografieren lassen wollen.

Aber genug der Nebensächlichkeiten, schnell umziehen und ab zum Briefing. Konnte ja nur besser werden als der Einlass in das Gebäude.

Schnell wurde mir klar, dass es nicht besser wurde. Das Briefing beinhaltete zwar den Größten Teil der Regeln, zeigte aber auch, dass es der Orga des Tages etwas an Erfahrung fehlte. Kritik wurde entweder zurückgewiesen oder gar nicht beachtet. Als Beispiel führe ich hier an das es zwar keine Bangpflicht gab, aber wenn man bangen wollte musste man „Strauß“ sagen. Viele Spieler baten die Orga dies nicht machen zu müssen und hinterfragten den Sinn, die Antwort „Weil wir das sagen“ zeugte nicht wirklich von Kompetenz.

Man muss der Orga aber auch zu gute heißen, dass sie die Spielmodi sauber erklärten.

Das Spiel kann ich sehr schnell zusammenfassen, den Phil und ich verließen das Spielgeschehen bereits nach 80 Minuten. Das alte Airsoft und The Hill Problem der Unsterblichkeit prägte den Spielverlauf. Selbst Treffer aus kurzen Distanzen (<2m) wurden nicht angenommen, selbst dem Organisationsteam Angehörige Spieler hatten Zaubertrank getrunken und ein paar Extraleben getankt.

Damit der Weg nicht ganz umsonst war gesellten wir uns zu Julian in den kleinen Conos-Store vor Ort und quatschten etwas. So fand der Tag wenigstens noch einen netten Abschluss. Neben den Jungs vom A.K.W mit denen wir uns den Tag versüßten war, dass noch ein nettes Treffen.

Als Fazit kann ich leider nur sagen, es wird länger als zwei Jahre brauchen bis ich das Gelände zu einem offenen Spieltag betrete.

Dennoch finde ich das die alte Klinik ein reizvolles Spielfeld ist und man sollte es sich überlegen mal ein privates Spiel dort zu veranstalten. Wenn Interesse besteht, meldet euch!

 

About Roland Matula

Roland spielt seit 2012 mit einem relativ späten Anfang Airsoft. Aufgrund mehrerer Verletzungen aus seinem damaligen Hobby Eishockey, suchte er sich ein neues actionreiches Hobby. Zum Glück landete er als angaierter Spieler, Organisator und Storyboard-Schreiber beim Airsoft.

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