WE R5C S-AEG Review

Heute für euch unter der Lupe, WE R5C S-AEG –

Eine Review, auf die ich mich persönlich sehr gefreut habe. Zum einen hatte ich noch nie eine elektrisch betriebene Softair von WE in meinen Händen, zum anderen sprach mich das außergewöhnliche Design a´la „Honey Badger“ sehr an. Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei dem Gewehr um eine S-AEG im Softairtypischen Kaliber 6mm BB.

Die Eckdaten:

Material: Metall und Kunststoffteile
Energie: Ca 1,4J
Gesamtlänge: 510mm- 630mm
Gewicht: Ca 2455g
Lauflänge: 215mm
Gearbox: V2

Das Unboxing:

Die WE R5C kommt in einem unscheinbaren Karton ohne große
Bedruckung, lediglich ein kleiner Aufkleber gibt Hinweise auf
den Inhalt. Gelagert ist die Waffe in einer Einlage aus gepresster
Pappe, zusätzlich ist sie mit einer Plastiktüte umhüllt. Dies sollte
ausreichend Schutz für den Transport gewährleisten, Schaumstoff
wäre jedoch schöner. Des Weiteren befindet sich ein Tütchen mit
Rails und Befestigungsschrauben zur Montage am RIS im Karton.
Das obligatorische HI-Cap Magazin – mit Aufziehrädchen am Boden,
ist natürlich auch mit von der Partie.

Beim ersten Anheben wirkt die Waffe stabil und man spürt, dass Sie trotz der Kompaktheit ein angenehmes Gewicht aufbringt.

 

Die Externals:

Ausgepackt bietet sich ein wirklich schöner Anblick, hier wurde ordentlich gearbeitet. Der Body besteht aus Aluminium und ist in einem etwas rauem, gut anzusehenden Mattschwarz beschichtet. Die Verarbeitung und wirklich perfekte Passform zwischen Upper und Lower können sich sehen lassen. Die Wandstärke ist nicht zu Dick, was auf eine ordentliche Materialzusammensetzung schließen lassen kann. Soweit ohne Bruchtest beurteilbar – sehr schön! Das Gewinde für die Aufnahme der Barrel Nut, sowie die Stocktubeaufnahme, entsprechen TM Spezifikationen, dem Umbau nach persönlichem Gusto, falls erwünscht, steht also nichts im Weg. Der Spannhebel ist funktional, öffnet die farblich leicht abgehobene Staubschutzklappe des Patronenauswurfsfensters und zieht den “Fake-Bolt” so Weit zurück, dass das HopUp eingestellt werden kann.

Der Stock ist per Druck auf die Stahlwippe ein-, bzw. ausfahrbar und rastet sauber in drei Positionen ein, auch hier ist alles in sehr guter Qualität gefertigt, die Konstruktion wirkt robust und bringt durch seine massive Bauweise Gewicht auf die Waage.

Das Frontset steht den anderen Teilen in nichts nach, hier wackelt nichts, es gibt keine Grate oder andere Indizien für schlechte Fertigung. Das etwas breitere, kurze RIS, ist mit drei Schrauben an der Barrel Nut befestigt und absolut spielfrei. Die im Lieferumfang inkludierten Rails können an beiden Seiten, sowie an der Unterseite angebracht werden, um Zubehörteile zu Montieren.

Anstelle eines Aussenlaufes, beherbergt ein an der Barrel Nut aufgeschraubten Schalldämpfer den Innenlauf. Die Lösung ist so stabil, dass der Schalldämpfer auch als RIS genutzt werden könnte.

Der Schalldämpfer dient zudem als Akkufach, an welches man durch Abschrauben der Frontkappe gelangt. Hier gilt zu beachten, dass keine klobigen Batterien verwendet werden können, Kontakt wird über einen Mini-Tamiya Stecker hergestellt. Der Innenlauf wird bei der WE R5C durch die Verschlussklappe zentriert. Hier hat sich WE eine etwas ungewöhnliche Lösung einfallen lassen, um die Kompaktheit des Gewehrs zu ermöglichen.

Die Mitgelieferten Sights weisen die Besonderheit auf, dass das Ziel über eine Pistolenvisierung mit offener Kimme, aber auch herkömmliche Flip Up Visiere erfasst werden kann.

 

Die Internals:

Richten wir den Blick auf die Inneren Werte. Angetrieben werden die Bbs durch eine, für M4 Modelle typische, V2 Gearbox, in der Stahlgears ihr Werk verrichten. Das Shimming der Zahnräder ist bei dem vorliegenden Reviewmodel gut, hier muss erstmal keine Hand angelegt werden. Ein Federschnellwechselsystem ist leider nicht vorhanden. Es ist kein Mosfet verbaut, es empfiehlt sich also 7,4 Volt Akkus zu verwenden. Der erste Zahn des Pistons ist aus Stahl, die anderen Zähne aus Plastik. Eine Besonderheit der WE ist ein Mechanismus, welcher die Feder entspannt, wenn der Feuerwahlhebel auf Safe gestellt wird.
Die HopUp Kammer ist aus transparentem Plastik gefertigt, der Wirkungsgrad des HopUps ist gut justierbar. Der Lauf besteht aus Messing. Alles in allem ein Standard- Setup der mittleren Preisklasse, ein Mosfet hätte allerdings auch ruhig verbaut werden können- zum Glück kann man günstig nachrüsten.

 

Der Schusstest:

Nun zum wesentlichen: Wie performt die WE R5C S-AEG?

Beim Chronen zeigt die WE eine gute Konstanz, mit 0.2er Bbs ergibt die Messung 1,4 Joule, die Schwankung beträgt bei 10 Testschüssen 0,06 Joule (0,04J nach oben, 0,02J nach unten). Für ein ungetuntes SAEG System ordentlich.

Der Streukreis auf 30Metern kann sich sehen lassen, hier wird eine gute Präzision erzielt. Die Gesamtreichweite beträgt schätzungsweise  55 Meter, mit einem verbesserten HopUp Gummi und Nub wird sich günstig noch einiges rausholen lassen.

 

Das Fazit:

Die Internals der WE R5C funktionieren und werden sicherlich eine zufriedenstellende Haltbarkeit vorweisen, wünschenswert wäre natürlich ein Mosfet gewesen, hier sollte man darüber nachdenken nachzurüsten. Der Motor könnte stärker sein, ebenso ist es (wie eigentlich bei jeder Stockwaffe) empfehlenswert ein verbessertes HU Gummi einzubauen.  Genug der Mäkelei, Verbessern kann man immer, die Performance ist gut für die Preisklasse und die Präzision auf den getesteten 30 Metern kann sich sehen lassen.

Das Schmankerl der Softair ist die Hülle, We bietet hier wirklich sehr schöne Externals, die locker mit denen von Modellen der oberen Preisklasse mithalten können. Eine sehr gute Basis, bei der auch Investitionen in Tuning lohnenswert sind. Erwähnenswert ist auch die Variabilität der Softair, das Ris ist durch die Rails individuell anpassbar und der Stock ermöglicht eine Spielweise von Pistole bis Gewehr mit langem Schaft.
Die WE R5C S-AEG: Eine Softair mit wirklich guten Externals und standard Internals für die Preiskategorie, die ordentlich Performed und im Test gefallen hat!

Das ganze bekommt Ihr hier bei Begadi, welche auch so freundlich waren uns das gute Stück zur Verfügung zu stellen.

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