XT 301 Compact Tracer

Ich glaube, ich habe bei einem Kauf über so einen Betrag noch nie eine so kleine Schachtel in die Hand bekommen. Neun Airsoft Jahre bin ich ganz gut ohne Tracer ausgekommen, viel zu klobig, verlängert die Waffe und der Blitz verrät die Position nur unnötig. Aber als mir die Jungs von CONOS Airsoft Store den XT 301 zeigten wurde mein Interesse doch geweckt.

Vielleicht starten wir mit der Frage warum ich nach den Jahren Airsoft nun doch ein Tracer auf meine Waffen kommt. Nun, die Antwort ist Speedsoft. Früher waren Tracer für mich nur unnötige Spielereien im Dunkeln, doch seitdem ich im CQB diesen Spielstil nutze, liegen die Vorteile der Nutzung eines Tracers deutlich auf der Hand, selbst wenn er bei Tag Spielen in hellen Hallen genutzt wird. Bei den oft sehr schnellen Spielzügen im normalen Spiel und auch im Tunierformaten, wie SpeedQT, gibt ein Tracer eine Möglichkeit die Treffer am Gegner deutliche zu erkennen, für einen selber und auch für die Refs. Da im Speedsoft viele auf Rotpunktvisiere verzichten ist die leuchtende Kugel zusätzlich noch gute Zielhilfe.  Auch für Indoor Videos sind für die Zuschauer die Treffer schöner zu sehen.
Genug zur Grundsatz Diskussion Tracer, ich stelle euch den Kleinen mal vor.

Generelle Infos 

Preis:74,95€ bei CONOS Airsoft Store
Lieferungumfang: Tracerunit, Barreladapter

Der “XT301 Compact” Tracer ist von der Firma Xcortech gefertigt, die vor allem durch ihre Cronos bekannt sind. Der Tracer wird als Tracer Unit Pistol/Rilfe bezeichnet, als eine Universallösung, die sich auf kein Waffentyp beschränkt. Der Tracer selber hat eine 11mm+ (CW) Gewinde, vorgesehen zur Montage direkt an den Pistolen Outbarrels mit Gewinde Innen. Der Adapter gibt dann die Möglichkeit auf eine 14mm- (CCW) Gewinde zu wechseln, welches die meisten Langwaffen Outbarrel sowie einige Pistolen aufweisen.- 

– Länge 6 cm, Durchmesser 3 cm 
– Der Akku ist fest verbaut und wird via Micro USB geladen
– Der Akkus soll bis zu 20.000 Schuss lang halten
– Akku Status anzeige: Grün -“good”, Gelb – “don’t worry”, Orange – “a litte concern”, Rot – “empty” (Zitat aus dem Manual)
– Die Unit kann bis zu 32 Schuss pro Sekunde beleuchten
– Grün Leuchtende BBs only
– Standby Funktion
– Bei Lagerung alle zwei Monate laden empfohlen

Dem Tracer ist übrigens keine Bedienungsanleitung beigelegt, alle Infos sind auf den Karton gedruckt. 
Das Manuel findet ihr unter www.xcortech.com.tw.
Dort findet ihr alle Infos zu den Programmiermöglichkeiten etc.

Funktion und Bedienung 

Bedienung: Taster 2 Sekunden drücken – LED flackert Grün, danach leuchtet die LED im Betrieb alle 5 Sekunden kurz auf. Zum Auschalten einfach den Schalter erneut zwei Sekunden drücken, die LED flackert erneut auf und die UV Dioden gehen sichtbar aus.

Ich konnte den Akku in Holland, ATC X testen, auf meiner Cyma AKS74UN. Ich nahm mir vor den Tracer einmal einzuschalten und zu schauen wie es sich das Spiel verhält. Ich schoss die 2000 Schuss Tracer BBs von Lonex an dem Tag komplett leer, ohne dass ich mir einmal um den Tracer Gedanken machen musste. Nach dem Spiel vergaß ich sogar den Tracer aus zu machen und beim Auspacken der Waffe lief er noch. Dies liegt an der integrierten “Motion Capture” Funktion, welche den Tracer nach 110 Sekunden in den Standby schaltet, um Strom zu sparen. Mitbekommen habe ich Spiel davon nichts.

Hier ein Video mit einem Test der Leuchtkraft auf bis zu ~35m in der Halle inklusive ein paar Abschüsse mit dem Tracer.

Fazit

Optisch ist der Traver auf manchen Waffen vielleicht nicht das schönste, die Funktion ist jedoch super. Einmal aufladen, einmal einschalten und man brauch sich um den Tracer keine Gedanken machen. Ob es für das Geld einen besseren Tracer gibt, kann ich aus mangelnder Erfahrung mit Tracern nicht sagen. Ich finde die 75€ gerechtfertigt aufgrund der Funktionen, des unkomplizierten Handlings und natürlich der Kompaktheit.

About HawkEye

Ich bin nun seit acht Jahren im Airsoft unterwegs. Die Anfänge bestanden aus viel Einlesen in die Materie und immer wieder zocken fahren. Da ich mich nie an ein Team binden konnte, hatte ich schnell umso mehr Beziehungen zu vielen Spielern und Teams geknüpft und war regelmäßig als Gastspieler hier und da unterwegs. Damals galt die Area E als Stammspielfeld und oft ging es auch in die gute alte Kent School. Die Entwicklungen der neuen Spielfelder, von the Hill bis Weeze, machte ich alle als aktiver Spieler mit. Heute bin ich überall unterwegs wo gute Spielfelder und vor allem gute Spieler unterwegs sind.

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